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07. Mai 2018

LANXESS unterstützt das junge Rennteam von „eMotorsports Cologne“

Köln„Energizing Chemistry“ lautet der Claim des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, „Electrifying Motorsport“ der des Rennteams „eMotorsports Cologne“. Doch nicht nur bei den Slogans, auch bei den Mobilitätsformen der Zukunft sind sich die beiden Kölner Organisationen näher als zunächst erwartet. Deswegen hat sich LANXESS dazu entschlossen, ein Premiumsponsor des jungen Teams von der Technischen Hochschule Köln zu werden und damit auch die „Formula Student“ – ein Konstruktionswettbewerb mit mehr als 900 teilnehmenden Universitäten weltweit – zu unterstützen.

„Autonomes Fahren, die Elektrifizierung des Fahrzeugantriebs und neue Infrastrukturkonzepte verändern die Automobil- und mit ihr die Kunststoffindustrie. Im Jahr 2025 werden ca. 80 Prozent aller weltweit produzierten Fahrzeuge über alternative Antriebe verfügen“, erklärt Jan Bender, Leiter Marketing der Region EMEA im LANXESS-Geschäftsbereich High Performance Materials (HPM). In der „Formula Student“ hat diese Zukunft bereits begonnen: Seit 2009 konstruiert auch das rund 35-köpfige Studenten-Team von „eMotorsports Cologne“ elektrisch angetriebene Rennwagen – passionierte, junge Ingenieure der TH Köln. Dabei organisieren sich jedes Jahr neue, hochmotivierte Teammitglieder aus verschiedenen Studiengängen der Technischen Hochschule, um Rennwagen komplett in Eigenregie zu entwickeln und zu bauen. „Wir wollen Vorreiter sein, Innovationen fördern und die Zukunft der E-Mobilität gestalten. Unsere Autos vereinen modernste Technik und Spitzentechnologie, um die Welt des Motorsports zu verändern – und das seit nunmehr neun Jahren“, erklärt Alexander Lerch, Teamleiter von „eMotorsports Cologne“.

LANXESS bietet mit seinen Hochleistungs-Kunststoffen Leichtbaulösungen – auch für Elektrofahrzeuge

Auch LANXESS baut am Auto der Zukunft mit – jedoch vorwiegend an denen für den Straßenverkehr: „Wir entwickeln Hochleistungs-Kunststoffe für Leichtbauanwendungen – in allen Bereichen des Automobils. Neben Karosserie-Elementen ersetzen Kunststoffe klassische Stahlkonstruktionen im Fahrwerk und im Antrieb“, erklärt Bender. Das Prinzip ist vergleichbar mit dem des menschlichen Skeletts, wobei in den Verbundmaterialien die Fasern bei Belastung den Kunststoffen die nötige Stabilität verleihen. Durch diesen Trick lassen sich Bauteile herstellen, bei denen Kunststoffe bislang nicht als Werkstoffe in Betracht kamen. Selbst hochbelastete Bremspedale können heute aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt werden. Sie reduzieren das Gewicht des Bremspedals um mehr als 40 Prozent.

„Der Spirit, das Engagement und die Leidenschaft, innovative, elektrische Konzepte zu realisieren hat uns bei HPM überzeugt, das junge Rennteam der Technischen Hochschule Köln als ein Premiumsponsor zu unterstützen“, erläutert Bender. „Elektro-Rennwagen müssen extrem leicht sein, um die Reichweite der Boliden zu erhöhen. Da können wir mit unserer Erfahrung sicherlich helfen.“

Die Formula Student Germany

Die Formula Student Germany (FSG) ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Studenten, der seit 2006 jährlich vom Formula Student Germany e.V. unter der Schirmherrschaft des Verein Deutscher Ingenieure e.V. ausgerichtet wird. Jedes Jahr treffen sich Studenten aus aller Welt für fünf Tage zum Beispiel am Hockenheimring, um in Formel-1-Atmosphäre ihre selbstkonstruierten Rennwagen miteinander zu messen und dabei Fachleuten aus Industrie und Wirtschaft deren Leistungsfähigkeit zu präsentieren. Ziel des Wettbewerbs ist es, in Teamarbeit einen einsitzigen Formelrennwagen zu konstruieren und zu fertigen, um damit gegen Teams aus der ganzen Welt anzutreten und den Titel zu holen. Bei der Formula Student gewinnt aber nicht das schnellste Auto, sondern das Team mit dem besten Gesamtpaket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten.

Der Anspruch der Formula Student ist die Ergänzung des Studiums um intensive Erfahrungen mit Konstruktion und Fertigung sowie mit den wirtschaftlichen Aspekten des Automobilbaus. Dafür muss der Rennwagen beispielsweise sehr gute Fahreigenschaften hinsichtlich Beschleunigung, Bremskraft und Handling aufweisen; gleichzeitig soll er wenig kosten, zuverlässig und einfach zu betreiben sein. Zusätzlich wird sein „Wert“ durch andere Faktoren wie Ästhetik, Komfort und den Einsatz üblicher Serienteile gesteigert.
Die Herausforderung für die Teams besteht darin, einen Prototyp zu konstruieren und zu bauen, der diesen Anforderungen am besten entspricht. Zur Ermittlung des besten Fahrzeugs bewertet eine Jury aus Experten der Motorsport-, Automobil- und Zulieferindustrie in den statischen Disziplinen die Konstruktions-, Kosten- und Businesspläne jedes Teams. Zusätzlich müssen die Studenten auf der Rennstrecke in verschiedenen dynamischen Disziplinen beweisen, wie sich ihre selbstgebauten Boliden in der Praxis bewähren.

Der LANXESS-Geschäftsbereich High Performance Materials

Der Geschäftsbereich HPM gehört zum LANXESS-Segment Engineering Materials, das im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von 1,36 Milliarden Euro erzielte. Der Geschäftsbereich ist weltweit aktiv und in sechs Ländern präsent. Er beschäftigt global rund 1.600 Mitarbeiter an weltweit 13 Standorten.

Zukunftsgerichtete Aussagen
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LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2017 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 74 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen. Mit ARLANXEO, einem Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco, ist LANXESS zudem führender Anbieter für synthetischen Kautschuk. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World und Europe) und FTSE4Good.

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Frank Grodzki

Frank Grodzki
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